NotenLehre

I-1 Einleitung, Schall und Töne

Los geht's!

Gesagt getan, um die Notenlehre zu verstehen sollten wir erstmal auf die pure Theorie eingehen. Trocken aber Pflicht um Musik wirklich zu verstehen. Zunächst möchten wir auf Töne und den Schall eingehen. Danach handeln wir Hörphysiologie und -psychologie ab und dann kann´s auch schon fast los gehen!

Wir wünschen euch eine menge Spaß, Erfolg und stehen für Fragen im Forum bereit.

Töne und der Schall

Alles was wir hören wird durch Schallwellen an unser Ohr geleitet, jedes Klopfen, jeder Ton und ein jegliches Geräusch. Hierbei wird von zwei wichtigen Eigenschaften einer Welle geredet, ihr Ausmaß (also wie groß der Unterschied vom tiefsten bis zum höchsten Punkt - der sog. Amplitude, ist) und der Anzahl der Schwingungen. Diese Anzahl der Schwingungen misst man in Herz (1 Herz gleich 1 pro Sekunde gleich Eine Schwingung pro Sekunde).

Vokabeln:

Elongation: die Auslenkung der Teilchen aus der Ruhelage (Startpunkt)
Amplitude: die größte Auslenkung
Frequenz: Anzahl der Schwingung pro Sekunde
Wellenlänge: der Abstand zwischen zwei Punkten einer Schwingung (gemessen in Lamda: λ)

Die Frequenz definiert die Tonhöhe und die Amplitude die Lautstärke einer Welle (hierbei spricht man von Dynamik sie umfasst dabei den Abstand zwischen dem leisesten und lautestem Ton eines Stückes). Das menschliche Ohr kann zwischen 16-20.000 Hz hören. Alles was sich darunter befindet heißt Infraschall, alles darüber Ultraschall.

Außerdem sollte man wissen dass Schallwellen, wie bei Wasserwellen, gebrochen werden können, sich mit-/aneinander verstärken und an Objekten reflektiert werden. Treffen zwei Wellen aneinander so schaukeln sie sich auf und werden bei gleicher größe doppelt so groß. Natürlich können sie sich auch auslöschen. Dann gibt es noch den Begriff: "Phase" . Als Phase wird der momentane Schwingzustand einer Welle entsprechend dem sog. Phasenwinkel (j) bezeichnet. Bei Schallreflexion werden die Wellen sprichwörtlich reflektiert wie wir das bei einem Flügel kennen dessen "Verdeckung" hochgestellt wird. Der Deckel wird aufgeklapt, so dass der Schall bestmöglich in die geöffnete Richtung abscheint.

Hierbei gilt, Einfall- gleich Ausfallwinkel. Eine weitere Erscheinung bei Schallwellen ist die Resonanz. Hierbei werden Objekte durch auftreffende Schallwellen in Schwingung versetzt. Somit können geringe Schalleistungen durch sog. Resonatoren verstärkt werden (z.B. Hohlkörper). Zum Schall im Raum ist noch zu sagen, dass die Raumakustik äußerst kompliziert ist und es, um genaue Daten zu ermitteln, deshalb oftmals Experimente bedarf. Interessant ist vielleicht, dass die Schallgeschwindigkeit, bei 20° Raumtemperatur, 340 m/sec beträgt und ein jeder Zuhörer Schall absorbiert und damit beeinträchtigt. Das soll uns nun aber erstmal zum Thema Schall(wellen) genügen.

Hörphysik/psychologie

Machen wir nun mit der Hörphysik und -psychologie weiter. Das menschliche. Ohr wird in Außen-, Mittel- und Innenohr aufgeteilt. Das Außenohr fängt Schall auf und bildet einen Resonator der die Schallwellen 2-3fach verstärkt. Das Mittelohr überträgt den Schall. Das in ihm befindliche Trommelfell gibt dann den Schall ans Innenohr weiter. So genau wollen wir da jetzt nicht einsteigen, und wir müssten das auch genauer recherchieren ;). Deshalb geht es gleich weiter mit der Lautstärke.

Unser Ohr unterscheidet nach 325 Lautstärkestufen. Man misst die subjektive empfundene Lautstärke, Lautheit, in Phon. Bei kurzer Belastung tritt die Schädigung des Ohres ab 90 phon auf, bei lang anhaltender Belastung schon ab 75 phon. Der Schmerzhafte Bereich liegt über 130-140 Phon. Vielleicht habt ihr schon von der Adaption des Ohres in diesem Zusammenhang gehört. Damit ist gemeint, dass das Ohr sich dem "Lärm" der Umwelt anpasst und die Lautheit nach ca. 2 Minuten um 10 dB zurück geht. Nun zur Hörpsychologie.

In ihr unterscheidet man zwischen Ton/Klang und Geräusch/Knall. Die physikalischen Eigenschaften von Geräuschen und Knallen ist, im Gegensatz zum Ton/Klang, dass die Schallwellen hier unperiodisch verlaufen. Auch zur Hörpsychologie ist eine ganze Doktorarbeit nicht genug ;) aber wir wollen hier nur Beispiele bringen und das wichtigste Abklopfen. Zum Beispiel kommt dem Menschen ein kurzer Knall leiser als ein genauso lauter lang anhaltender Knall vor. Das liegt mitunter daran, dass das Ohr 0,2 sec. braucht bis es die volle Lautstärke warnimmt. Oder so klingt ein Tenor näher(räumlich) als ein Sopran. Sagen umwoben ist auch das absolute Gehör, welches es einem eigentlich nur ermöglicht, gewisse Toneigenarten zu merken und ohne Vergleichston wieder zu erkennen. Diese Gehör ist zwar ein Indiz aber keine Bedingung zur Musikalität. Wichtiger ist das relative Gehör, welches von einem Vergleichston sog. Intervalle(Abstände) abmisst. Zu dem Thema Intervalle kommen wir aber noch in den folgenden Lektionen!

Das soll uns jetzt erstmal reichen! Auf zum nächsten Workshop damit es jetzt auch wirklich losgehen kann!

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Erstellt am 20. August 2013 von Administrator, letzte Änderung am 24. November 2014