NotenLehre

II-2 Vorzeichen und die Note

Einleitung/Ausblick:

Wie in der letzten Lektion angesprochen, geht es diesmal hauptsächlig um die Vorzeichen, welche vor Noten zu finden sind. Um auch langsam daran zu gehen sich ein wenig mehr mit der eigentlichen Note zu befassen werden wir uns am Ende dieser Lektion einleitend mit der eigentlichen Note auseinandersetzen. Viel Spaß also schon mal vorneweg und nun gehts weiter:

Vorzeichen:

Erinnerst Du Dich an das Vorzeichen aus dem Bild der chromatischen Tonleiter aus der letzten Lektion? Es war das Kreuz, das eine Note um einen Halbton erhöht! (#, sieht aus wie eine Leiter und damit klettert man nach oben, so merkte sich Chris das früher immer) Wie immer gibt es zu jedem Part einen Gegenpart. Wenn wir also etwas erhöhen können, dann muss es auch in die andere Richtung funktionieren. Also muss man auch Noten erniedrigen können - und siehe da, genau das geht!

Nicht erschrecken! Das mag jetzt für den Einen oder Anderen komisch sein, denn da sind gleich 2 Zeichen die wir noch nie gesehen haben. Aber es ist gar nicht so wild wie man meinen könnte.

Das b vor der Note (damit meine ich das Vorzeichen welches b genannt wird) verringert die Notenhöhe um einen Halbton. Wir hatten schon gelernt, das man die Noten mittels eines Kreuzes(#) erhöhen kann und wie dann die Noten heißen. Hier gibt es nun das Gegenteil. Wir erniedrigen die Note und deshalb muss sich auch die Bezeichnung ändern! Beim Erhöhen wird ein is an den Notennamen gehängt und beim Erniedrigen in der Regel ein es. Schaut doch noch einmal auf diese Grafik:

Wir kennen dieses Bild ja schon und nun sind es einmal die schwarzen Klaviertasten die uns beschäftigen müssen! Es fiel der Begriff enharmonische Verwechslung weil auf den schwarzen Tasten 2 Notennamen stehen. Einer oben und der andere Notenname unten.

"Lesen" wir nun von Links nach rechts (also die tonleiter hoch) hatten wir die chromatische Tonleiter mit den Tönen:

C - Cis - D - Dis - E - F - Fis - G - Gis - A - Ais - H - C

Wir haben also die oberen Namen auf den Schwarzen Tasten genommen!

Wollen wir die Tonleiter aber mal andersherum lesen und gehen in Halbtonschritten runter sieht die Tonfolge so aus:

C - H - B - A - As - G - Ges - F - E - Es - D - Des - C

Diesmal haben wir einfach die unteren Notennamen auf den Schwarzen Klaviertasten genommen. Ist Dir das aufgefallen? Nun ist ja eigentlich auch klar, das z.B. das Cis der gleiche Ton sein muss wie das Des. Diese beiden Töne liegen ja auch auf einer Taste, Sie klingen gleich, heißen nur anders! So wann heißt jetzt was, wie?. In den verschiedenen Tonarten zu denen wir noch kommen werden, gibt es die Kreuz- und b-tonarten. Bei den Kreuztonarten stellt man die schwarztöne(bzw. Erhöhungen und Verminderungen) mit einem Kreuz erhöhrt werden. Also von C nach Cis, denn es geht ja hoch! Bei den B-Tonarten ist das anders und man kann den gleich Ton dann nur mit B dartstellen(da Kreuze in diesen b-Tonarten nicht erlaubt sind). Also würde man ein D mit einem b kennzeichnen und das ex-Cis wird zum Des! Alles klar?? ;-)

Wir haben jetzt, obwohl es eigentlich gar kein Thema war, den Begriff "enharmonische Verwechslung" erklärt und gelernt, das es möglich ist Noten um einen Halbton zu erhöhen oder zu erniedrigen. Hier einmal eine Grafik, welche das Erhöhen von Noten noch einmal deutlich macht:

Auch hier finden wir das Aufhebungszeichen vor dem letzten A welches diesmal die Erhöhung wieder rückgängig macht!

Wir haben also 3 Vorzeichen kennengelernt die in 99% aller Notenblätter aufzufinden sind!

Komisch ist doch nun aber, das auf den Bildern oben (Abb1. und Abb.3) jeweils die dritte Note noch einen anderen Namen hat und nicht wieder einfach nur (in diesem Fall) A heißt. Wir untersuchen das noch im späteren Verlauf des Workshops! Im moment fehlen uns da halt noch ein paar Basics um das richtig zu erklären.

Die Note:

Um aber nun auch endlich mal etwas über die Note zu lernen schauen wir uns doch einfach mal so ein paar Noten an:

Jede Note hat einen Notenkopf! Zusätzlich kann an den Notenkopf ein Notenhals kommen. An den Notenhals können wiederrum Fähnchen "gehängt" werden. Die Kombination aus eben dem Notenkopf, dem Notenhals und der Anzahl der Fähnchen gibt uns Auskunft über den Notenwert an. Das ist der Wert, der besagt wie lang so eine Note klingen soll. Hat man mehrere Noten mit einem Fähnchen nebeneinander stehen, kann man diese Noten mit einem Balken versehen.

Tip:

Achte mal besonders auf Vorzeichen im Notensystem auf einem x-beliebigen Notenblatt. Was könnten das für Noten sein? Wie heißen sie und findest Du auch Auflösungszeichen?

In der nächsten Lektion lernen wir etwas mehr über die Note. Dort geht es speziell um den Notenwert (also die Dauer die eine Note klingen soll - oder auch eine Pause nicht klingen soll)! Bis dahin viel Spaß beim "genauer auf ein Notenblatt schauen" :)

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Erstellt am 20. August 2013 von Administrator, letzte Änderung am 20. August 2013