NotenLehre

II-A Zusammenfassung der Lerngruppe II

Wir haben in der Themengruppe zwei die absoluten Basics behandelt. Hier gibt es nun eine Übersicht aller verwendeten Grafiken mit ggf. erläuterndem Text. Diese Zusammenfassung soll Dir helfen, die Inhalte der Lektionen aus der Lerngruppe 2 noch einmal kompakt abrufbar zu machen.
Stammtöne:

GGrundsätzlich gibt es 7 Töne (die Stammtöne)um die sich fast alles dreht. Diese Töne sind nach dem Alphabet,

C - D - E - F - G - A - H

benannt.

Das Schema auf dem Bild können wir einfach nach oben oder unten ausdehnen und es würde immer bei der gleichen Abfolge von Notennamen bleiben. Da das irgendwann aber auch ziemlich unübersichtlich werden würde, bedient man sich der Hilfslinien.

Hilfslinien:

[hilfslinien]DDie Hilfslinien werden ober- und unterhalb der 5 Notenlinien verwendet um für Übersichtlichkeit zu sorgen.

Dabei wird genau so verfahren als seien es "komplette" Linien im System. Immer eine Linie, dann einen Freiraum und dann ggf. eine neue Linie.

Ab der dritten Linie und aufwärts im Notensystem zeigt der Notenhals nach unten (er befindet sich an der linken Seite des Notenkopfes), unter der dritten Notenlinie zeigt der Hals nach oben (hier liegt der Hals an der rechten Seite des Notenkopfes an).

Chromatische Tonleiter:

DDie chromatische Tonleiter ist aufgebaut durch eine Aneinanderreihung von Halbtonschritten. Sie beginnt mit einem C und einen Habton höher folgt das Cis.

Einen weiteren Halbton höher und wir erreichen das D. Diese Folge geht bis zum H.

Nach dem H geht es wieder einen Halbton nach oben zum dann folgenden c. So kann dann die Folge wieder von vorne beginnen. Nur halt eine Oktave höher.

Im Notensystem sieht das dann so aus (das Kreuz vor einer Note bewirkt das Anheben des Tons um einen Halbton) wie auf dem gezeigten Bild.
Die Note:

JJede Note hat einen Notenkopf! Zusätzlich kann an den Notenkopf ein Notenhals kommen. An den Notenhals können wiederrum Fähnchen "gehängt" werden. Die Kombination aus eben dem Notenkopf, dem Notenhals und der Anzahl der Fähnchen gibt Auskunft über den Notenwert.

 

 

Vorzeichen (b):

DDas b vor der Note verringert die Notenhöhe um einen Halbton. Wir erniedrigen die Note und deshalb muß sich auch die Bezeichnung ändern, beim Erniedrigen in der Regel ein es.
Die Reihenfolge lautet (von dem höheren C zu dem niedrigeren C):

C - H - B - A - As - G - Ges - F - E - Es - D - Des - C

Vorzeichen (#):

DDas # vor der Note erhöht die Note um einen Halbton. Wir erhöhen die Note und deshalb muß sich auch die Bezeichnung ändern, beim Erhöhen hängen wir ein is an den Notennamen.
Die Reihenfolge lautet (von dem tieferen C zu dem höheren C):

C - Cis - D - Dis - E - F - Fis - G - Gis - A - Ais - H - C

Aufheben von Vorzeichen :

DDas Aufhebungssymbol auf dem Bild links macht genau das, was sein Name verspricht. Es hebt eine Erhöhung oder eine Erniedrigung wieder auf. Die 3 Vorzeichen im Überblick (oben das Erhöhen, in der Mitte das Erniedrigen und unten das Aufheben von Vorzeichen vor Noten)

 

 

Ganze Note/Pause:

DDie Ganze Note hat keinen Notenhals und kann deshalb auch keine Fähnchen besitzen (weil diese ja am Notenhals "angehängt" werden müssten). Der Notenkopf ist nicht gefüllt! Wie lange die ganze Note klingen soll ist abhängig von der Taktart.

Die ganze Pause hängt von der vierten Linie des Notensystems nach unten (von unten gezählt)
Halbe Note/Pause:

HHier sehen wir die halbe Note und die halbe Pause. Die halbe Note hat einen "leeren" Notenkopf und einen Notenhals! Die halbe Pause ist ein Rechteck auf der dritten Linie des Notensystems und zeigt in Richtung vierte Linie (von unten gezählt)

 

 

 

Viertel Note/Pause:

HHier sehen wir die viertel Note und die viertel Pause. Die viertel Note hat einen "gefüllten" Notenkopf und einen Notenhals! Der Wert der Note und der Pause beläuft sich auf den Viertelteil des Taktes.
 

 

 

Achtel Note/Pause:

HHier sehen wir die achtel Note und Pause. Die achtel Note hat einen "gefüllten" Notenkopf, einen Notenhals und ein Fähnchen am Notenhals! Der Wert der Note und der Pause beläuft sich auf den Achtelteil des entsprechenden Taktes.
 

 

Sechzehntel Note/Pause:

DDie 1/16 Note hat einen "gefüllten" Notenkopf, einen Notenhals und 2 Fähnchen am Notenhals! Der Wert der Note und der Pause beläuft sich auf den sechzehnten Teil des entsprechenden Taktes.

 

 

Taktart 4/4:

DDas es sich um einen 4/4 Takt handelt, kann man an dem Bruch rechts neben dem Violinschlüssel erkennen. Der Taktzähler (obere Bruchzahl) gibt die Anzahl der Schläge pro Takt an. Der Nenner (untere Bruchzahl) gibt uns die metrische Grundeinheit vor (in diesem Fall also viertel)

 

Taktart 3/4:

HHier sehen wir den 3/4 Takt. Erkennen können wir es an dem Bruch rechts neben dem Violinschlüssel. Der Taktzähler (obere Bruchzahl) gibt die Anzahl der Schläge pro Takt an (hier also 3 Schläge). Der Nenner (untere Bruchzahl) gibt uns die metrische Grundeinheit vor (in diesem Fall also viertel)

 

Taktart 6/8:

EErkennen können wir die Taktart wieder an dem Bruch rechts neben dem Violinschlüssel. Der Taktzähler (obere Bruchzahl) gibt die Anzahl der Schläge pro Takt an (hier also 6 Schläge). Der Nenner (untere Bruchzahl) gibt uns die metrische Grundeinheit vor (in diesem Fall also achtel)

 

Der Takt:

DDer Taktstrich trennt 2 Takte voneinander ab. Je nach der Taktart ist jeder der beiden Takte mit Noten/Pausen so zu füllen, das die Vorgaben (bedingt durch die Taktung hier ist sie durch 4/4vorgegeben) eingehalten werden. Die Taktart wird in der Regel durch den Bruch zu Beginn vorgegeben.

 

Notenwerte:

Es wird immer der gleiche Wert erreicht um den Takt zu füllen. Immer muss bei einer mathematischen Addition 4/4 rauskommen (bei einem 4/4 Takt)!
 

 

Die Triole:

EEine Triole ist eine Gruppe von 3 Tönen, welche aber nur den zeitlichen Wert von 2 Tönen der Triolenart hat. Wir sehen hier eine Achteltriole. Drei Achtelnoten so gespielt, das sie den zeitlichen Wert einer viertelnote haben. Das Selbe ist auch mit zum Beispiel viertelnoten machbar. Drei Viertelnoten so gespielt, das sie den Wert einer halben Note erreichen...usw.
Der Bindebogen:

DDer Bindebogen verbindet den Wert zweier Noten. Haben wir, wie in diesem Fall, eine Viertelnote mit einer anderen Viertelnote verbunden, bedeutet dies, das die erste Viertelnote gespielt wird und so lange klingt, bis auch die zweite Note "abläuft". Sie klingt also in diesem Beispiel so lang wie eine Halbe Note.
 

 

Die Punktierung:

WWiird hinter eine Note (und auch gültig für Pausen!) eine Punktierung gesetzt, so bedeutet dies, das zu dem Wert der punktierten Note die hälfte ihres normalen Wertes hinzugefügt wird. In unserem Beispiel macht das aus einer halben punktierten Note eine 3/4 Note (weil 1/2 + 1/4).

'

 

Die Notenschlüssel:

Der Violin Schlüssel (oder auch G Schlüssel genannt) umrahmt im Notensystem den Ton g'. Alle anderen Töne und deren Platzierungen richten sich also nach diesem g'.

Der Notenschlüssel legt also den Bezugspunkt in seinem Notensystem fest!

Beim Bass Schlüssel (auch F Schlüssel genannt) wird der Ton f mit den beiden Punkten eingefasst. Alle anderen Töne und deren Platzierung im Notensystem richten sich hier also nach dem f aus.

Der Notenschlüssel legt also den Bezugspunkt in seinem Notensystem fest!

Bei diesem C Schlüssel (auch Tenorschlüssel) genannt wird der Ton c' mit der "Klammer" eingefasst. Alle anderen Töne und deren Platzierung im Notensystem richten sich hier also nach dem c' aus.

Der Notenschlüssel legt also den Bezugspunkt in seinem Notensystem fest!

Bei diesem C Schlüssel (auch Altschlüssel) genannt wird der Ton c' mit der "Klammer" eingefasst. Alle anderen Töne und deren Platzierung im Notensystem richten sich hier also nach dem c' aus.

Der Notenschlüssel legt also den Bezugspunkt in seinem Notensystem fest!

Bei diesem C Schlüssel (auch Sopranschlüssel) genannt wird der Ton c' mit der "Klammer" eingefasst. Alle anderen Töne und deren Platzierung im Notensystem richten sich hier also nach dem c' aus.

Der Notenschlüssel legt also den Bezugspunkt in seinem Notensystem fest!
 

Der Ort der Noten im System:
Dieses Thema lässt sich kaum brauchbar zusammenfassen, wir empfehlen daher den kompletten Artikel.

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Keine Unterkapitel.
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Erstellt am 21. August 2013 von Administrator, letzte Änderung am 21. August 2013