NotenLehre

III-2 Dur Tonleiter

Einleitung/Ausblick:

Wie bereits in der letzten Lektion "angedroht", müssen wir uns nun mit der Dur Tonleiter beschäftigen um an den Intervallen weiterarbeiten zu können. Heute geht es also nur um die Dur Tonleiter. Tonleitern allgemein werden noch genauer im späteren Verlauf des Workshops unter die Lupe genommen. Da für uns erst einmal die angesprochene Tonleiter wichtig ist gehen wir an dieser Stelle auch nur auf diese ein.

Die Dur- Tonleiter

Eine Tonleiter ist eine Reihe von Tönen innerhalb einer Oktave (ja, ,genau das hatten wir ja schon in der letzten Lektion, das mit der Oktave..). Wenn also der erste Ton z.B. ein c' ist, ist der Letzte ein c''. Bei einem e' wäre es dann das zweigetrichene e die obere Grenze der Oktave, usw...
Für unsere Dur Tonleiter nehmen wir uns einfach noch einmal das Bild einer Klaviertastatur und schauen uns die weißen Tasten an:

Spielen wir nur die weißen Tasten vom C bis zum nächsthöheren C haben wir schon die Dur- Tonleiter. Wir müssen uns nun nur einmal anschauen wie diese Tonleiter sich denn nun genau zusammensetzt...
Da sollte auffallen, dass zwischen den Tönen E und F sowie H und C keine schwarze Taste zu finden ist! Genau da liegt nämlich auch die Auflösung der Frage wie sich denn nun unsere Dur Tonleiter zusammensetzt. Die Lösung finden wir in Ganz- und Halbtonschritten. Ganztonschritte finden wir da, wo eine schwarze Taste zwischen den beiden weißen Tasten zu sehen ist. Der Halbtonschritt hat also keine schwarze Taste zwischen 2 weißen Tasten..
Diese Tonleiter kann man in 2 Tetrachorde "zerlegen"...

und bekommt dann zwei 4er (deshalb tetra) Gruppen die identisch aufgebaut sind. Jede Gruppe nämlich aus 2 Ganztonschritten und einem Halbtonschritt.

Im Notensystem sieht das dann wie folgt aus:

Halten wir also fest:

In einer Durtonleiter ist zwischen der 3 und 4ten Stufe und zwischen der 7 und 8ten Stufe jeweils nur ein Halbtonschritt. Ansonsten immer Ganztonschritte!
Für unsere C-Dur Tonleiter (C-D-E-F-G-A-H-C)

können wir also die Tonfolge so aufschreiben (GT = Ganzton-- HT = Halbton):

C(GT weiter)D (GT weiter)E (HT weiter)F (GT weiter)G (GT weiter)A (GT weiter)H (HT weiter)C
Wollen wir jetzt aber einmal eine andere Dur Tonleiter uns aufzählen, können wir nicht einfach sagen das wir dann halt mal mit A und nicht C anfangen und dann die weißen Tasten bis zum nächsten A hochzählen und damit dann die A Dur Tonleiter haben. Dabei sollte dann nämlich auffallen, dass das mit den Halbtonschritten zwischen der 3ten und 4ten Stufe sowie der 7ten und 8ten Stufe nicht eigenhalten wird! Wir müssen uns also leider mit den Vorzeichen behelfen um dafür zu sorgen das die Halbtonschritte auch an der richtigen Stelle zu finden sind.
Am Beispiel unser A Dur Tonleiter würde dies bedeuten, dass wir folgende Töne benötigen um die Tonleiter komplett zu bekommen (GT = Ganzton-- HT = Halbton):

A(GT weiter)H (GT weiter)Cis (HT weiter)D (GT weiter)E (GT weiter)Fis (GT weiter)Gis (HT weiter)A

Es ergibt sich also die Tonfolge: A - H - Cis - D - E - Fis - Gis - A
Im Notensystem sieht das dann wie folgt aus:

Das gilt analog für alle(!) Dur Tonleitern!

Tip:

Hier gilt nur eines, man kann das nur dann wirklich verstehen, wenn man verinnerlicht hat in welcher Reihenfolge die Stammtöne liegen und (ganz wichtig!) wo die Ganzton- und wo die Halbtonschritte bei einer Dur Tonleiter zu finden sind. Mit etwas Übung kann sich dann jeder nach kurzer Zeit selber die entsprechenden Tonleitern "zusammenbasteln".

Hast Du ein wenig Tonleitern geübt (und das machst Du am sinnigsten mit allen möglichen Anfangstönen) und bist Dir etwas sicherer geworden was für Töne in einer Dur Tonleiter zu finden sind, dann kann es mit unseren Intervallen weitergehen!

Also, der Ausblick auf die nächste Lektion ist damit eigentlich klar, oder? Es geht um Intervalle und wie man nun Intervalle bestimmt.
Bis dahin wieder einmal viel Spaß beim Notenlernen!!!

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Erstellt am 21. August 2013 von Administrator, letzte Änderung am 21. August 2013