NotenLehre

III-B Zusammenfassung der Lerngruppe III

Wir haben in der Themengruppe IV die Intervalle und die Dur Tonleiter behandelt (welche wir für die Intervallbezeichnung benötigt haben). Hier gibt es nun eine Übersicht der verwendeten Grafiken mit ggf. erläuterndem Text oder nur Text. Diese Zusammenfassung soll Dir helfen, die Inhalte der Lektionen aus der Lerngruppe 3 noch einmal kompakt abrufbar zu machen.
Durtonleiter:

BBei der Dur Tonleiter (auf dem Bild eine C-Dur Tonleiter) haben wir 8 Noten die sich nach einem festgelegten, immer wiederkehrenden, Schema anordnen lassen:

Grundton - 1 Ganzton (GT) höher - 1 GT höher - 1 Hallbton (HT) höher - 1 GT höher - 1 GT Höher - 1 GT höher - 1 HT höher

DDas das auch analog für andere Anfangstöne gilt könnte das links stehende Bild der A-Dur Tonleiter zeigen!

Intervalle:

DDer Abstand zweier Töne voneinander. Intervalle können neben der musikalischen Bezeichnung (aus dem Lateinischen) Prime, Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Sexte, Septime, Oktave, None, Dezime, Undezime, Duodezime auch physikalisch (durch das Verhältnis der Schwingungszahlen der beiden das Intervall bestimmenden Töne) bezeichnet werden. Bei der Oktave ist das Verhältnis 1:2 bei der Quinte 2:3 bei der Quarte 3:4, bei der großen Terz 4:5, bei der kleinen Terz 5:6, bei der großen Sexte 3:5, bei der kleinen Sexte 5:8. Jedes Intervall hat einen eigenen Spannungsgrad, nach dem es als konsonant oder dissonant eingeschätzt wird (entnommen aus Bertelsmann Universal Lexikon).
Auf der Grafik ist das Intervall eine große Sexte!

Die ersten 10 Intervalle:

Prime:

DDie Reine Prime wird durch Vergrößerung des Tonabstandes um einen Halbton zu einer übermässigen Prime und durch Verringerung um einen Halbton zu einer verminderten Prime. Das Prinzip gilt für vollkommenen Konsonanzen. Das wären die Prime, Quarte, Quinte und Oktave. Alle anderen (also unvollkommene Konsonanzen und Dissonanzen) werden als groß bezeichnet und durch Verringerung klein, nochmalige Verringerung vermindert und durch Erhöhung übermäsig

Konsonanz:
aus dem Bertelsmann Universal Lexikon:

Als Wohlklang empfundenes Zusammenklingen von Tönen im Gegensatz zur Dissonanz. Die Konsonanz ist gekennzeichnet durch die Einfachheit der Schwingungsverhältnisse der beteiligten Töne, den Zusammenklang von mitschwingenden Obertönen und Intervalltönen sowie den Fortfall von Schwebungen bei Verschmelzung der Töne. Dies gilt am vollkommensten für die Oktave (sowie theoretisch für den Einklang - also die Prime). Ihnen folgen dem Grad der Konsonanz nach Quinte und Quarte, weshalb diese Intervalle auch als reine - vollkommene Intervalle bezeichnet werden. Danach folgen dann Terz und Sexte (die bis ins 17. Jahrhundert als unvollkommene Konsonanzen galten) und die, genau wie die Dissonanzen, mit groß bezeichnet werden.

Dissonanz:
aus dem Bertelsmann Universal Lexikon:

Das Zusammentreffen von einander widerstrebenden Tönen. Die Dissonanz ist als spannungsgeladener Klang der Überführung in die Konsonanz bedürftig, die dann als Entspannung in der Harmonie erscheint. So erhält zum Beispiel jeder konsonante Dur-Dreiklang durch das hinzutreten der großen Septime den Charakter eines Dissonanten Dominantakkords und wird damit zu einem wichtigen Mittel des Übergangs in die Konsonanz einer anderen Tonart (Modulation). Die Dissonanz ist dem Klangideal jederzeit wechselnd unterworfen.

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Erstellt am 21. August 2013 von Administrator, letzte Änderung am 21. August 2013