NotenLehre

IV-3 Mollparallele, Pentatonik und Bluespentatonik

Einleitung/Ausblick:

Heute erklären wir etwas, was in der letzten Lektion hätte auffallen müssen (Stichwort Identische Vorzeichnung von Dur und Moll) und nehmen uns ausserdem noch die Pentatonik vor. Da dies ein relativ leicht zu lernender Bereich ist, brauchen wir die Einleitung auch nicht besonders in die Länge ziehen :)
Viel Spaß also mit dieser Lektion!

Die Mollparallele

Wir möchten im Folgenden noch einmal die Mollparallele erklären. A-Moll und C-Dur haben beide keinerlei Vorzeichen. Das gleiche gilt für G-Dur und E-Moll, sie haben beide ein Vorzeichen (ein #). Was hat das jetzt zu bedeuten? Nun, jeder Dur-Tonart wird eine parallele Moll-Tonart zugeordnet, deren Grundton eine kleine Terz (3 Halbtonschritte) unter dem der Dur-Tonart liegt. Diese Molltonart nennt man parallele Molltonart. Paralleltonarten verwenden die gleichen Töne und haben daher gleiche Vorzeichen. Mit C-Dur und A-Moll könnte man es z.B. folgendermaßen Darstellen.

Wie man sieht, gibt es keine Vorzeichen und die Töne sind die Gleichen! Das ist auch wichtig, wenn wir das Thema Pentatonik anschneiden. Und genau das machen wir jetzt!

Pentatonik

Die Pentatonik ist eine Tonleiter, die nur aus Ganztonschritten besteht.

Penta ist griechisch und steht für die Zahl 5 (Pentagon = 5-Eck, Pentagramm = 5-Zackiger Stern).

Man fängt hierbei beim Grundton zu zählen an. Nehmen wir C-Dur.

Erst kommt natürlich das C gefolgt von einem Ganztonschritt nach D (C, Cis, D) dann geht es von D nach E. Von hier aus ginge ein Ganztonschritt auf Fis (E, F, Fis), dieser Ton existiert aber gar nicht in der C-Dur Tonleiter, und daher kommt der nächste Ton G (ein Halbton über dem Fis). Von hier aus geht es dann natürlich auf das A und einen Ganzton darüber liegt das H.

ABER von H ist es nur ein Halbtonschritt zum C! Das C ist aber der Grundton der Pentatonik und daher fällt das H raus. Klar denn die Pentatonik kennt ja nur Ganztonschritte. Bei G-Dur wäre es folglich: G,A,H,D,E,(G). In Noten:

Diese gleiche Pentatonik gilt auch für A-Moll. Warum? Nun weil C-Dur und a-Moll die gleichen Töne haben, daher auch die gleichen Ganztonschritte von C an haben müssen. Das Gleiche gilt dann natürlich auch für G-Dur und e-Moll. Die Pentatonik lässt sich noch anders erschließen! Penta=5, wie heißt der Intervall von 5 Tönen?! Quinte! C,G,D,A,E = 5 Töne der Pentatonik.
Die sog. Bluespentatonik ist etwas variiert, und ginge bei C-Dur über das Es. Also:

Bei Improvisationen wird sehr häufig auf die Pentatonik zurückgegriffen. Man kann sie eigentlich IMMER auf ein Stück „drauf“ spielen. Denn sie passt einfach immer dazu.

Es bleibt uns...

... nur noch bis bald zu sagen,

viel Spaß zu wünschen beim Verstehen lernen

und darauf zu hoffen Euch bei der nächsten Lektion unseres Workshops wieder begrüssen zu dürfen!
In diesem Sinn alles Gute und Tschüß...
Chris und Sebastian

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Erstellt am 21. August 2013 von Administrator, letzte Änderung am 21. August 2013