NotenLehre

V-2 Mehrklang, Addition, Alteration, Modulation

Einleitung/Ausblick:

So, da sind wir schon wieder!!

Heute geht es an das Thema Mehrklänge, Additionen, Alterationen und Modulationen.

Mehrklang und Addition

Bei einem Akkord (siehe letzte Lektion) schichtet man zwei Terzen übereinander, bei dem Mehrklang sind es mehrere Terzen.
Schichtet man drei Terzen übereinander so erhält man Septakkorde. Schichtet man 4 Terzen übereinander sind es bereits Septnonakkorde usw. (s. Intervalle). Ein wohl geläufiges Wort könnte der Dominantseptakkord sein, welcher der Dominantakkord mit Septime ist. (in C-Dur also G7 – (g-h-d-f)). Es wird also bei 7 die Septime zu dem Akkord aufgeschichtet, bei G9 wäre es auch noch die None (g-h-d-f-a). Nach der klassischen Schreibweise kommen also bei G13 6 Terzen aufeinander (g-h-d-f-a-c-e). In der modernen Schreibweise meint man allerdings in den meisten Fällen Additionen.
Das bedeutet bei G11 wird also gemeint, dass die 11te stufe addiert (hinzugefügt) wird (g-h-c-d). Nach der klassischen Schreibweise müsste es G+11 heißen!

Dies benutzt man häufig bei alterierten Akkorden und auch teilweise in der modernen Literatur. Es ist leider so, dass es keine einheitliche Schreibweise gibt. So heißt auch E-Moll häufig einfach „e“ oder „em“ oder „E-moll“ oder „Em“ …. E-Dur dagegen meistens einfach „E“.

Es liegt eben daran, dass keine einheitliche Schreibweise fixiert wurde. Damit wollen wir uns aber gar nicht lange beschäftigen!

Alterationen

Nun los in das Gebiet bei dem viele „Klassiker“ die Ohren aufreißen weil sie das Thema nicht so kennen… Alterationen sind chromatisch Veränderungen der Akkorde.

Dabei handelt es sich nicht um leitereigene Töne sondern stets Dissonanzen die sich im Halbtonschritt auflösen wollen. Ein durch Kreuz(#) erhöhter Ton will nach oben aufgelöst werden ein mit B (b) erniedrigter Ton will nach unten aufgelöst werden. Schreibt man also G+b6 so meint man (g-h-d-es).

Ich möchte hier nicht weiter in Theorie einsteigen weil eigentlich alles klar sein sollte, versteht jemand etwas nicht, oder hat mehr fragen dann postet im Forum!!

Es liegt immer am Lehrer wenn ein Schüler etwas nicht versteht also scheut euch nicht uns darum zu bitten etwas einfacher zu sagen!

Modulationen

Das tonale Zentrum, also die Tonika(der Grundton) kann sich in einem Stück ändern! Geschieht dies komplett und nicht sporadisch (also wenn es nicht zur Melodie gehört) dann spricht man von Modulationen. Es gibt unendlich viele Wege zu Modulieren meist wird dabei ein Akkord funktional umgesteuert (z.B. wird eine Subdominante zur neuen Tonika oder solches) oder aber man führt durch Trugschlüsse auf einen neue Tonika oder aber man spielt einfach einen Dominantakkord der neue Tonart oder oder oder… In der Jazz- und Popularmusik sind den Modulationen eigentlich keine Grenzen gesetzt. In der Klassik achtet man darauf, dass die Töne im Übergang in beiden Tonart (der Alten und der Neuen) vorhanden sind. So könnte ein Übergang von C-Dur nach F-Dur folgendermaßen aussehen:

Hier hat die Tonika eine funktionelle Umleitung als Dominante von F-Dur bekommen als Dominantseptakkord, (mit dem „b“ das in F-Dur existiert). Diese Modulation ist in der Klassik vollkommen zulässig, man nimm den Akkord C der in beiden Tonarten existiert und stellt ihn funktional um. Das sollte jeder verstanden haben, denn genau diese Sachen haben wir jetzt oben durch genommen. Bei Fragen denkt an das Forum! Mehr möchten wir nun gar nicht machen weil alles andere schon speziell auf Stilistiken einginge.
Sebastian und Chris

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Erstellt am 21. August 2013 von Administrator, letzte Änderung am 21. August 2013