Gospel-Lexikon

Edwin Hawkins

Edwin Hawkins, geboren am 18.8.1943 in Oakland, CA, gilt als der berühmteste Gospel-Sänger unserer Zeit. Seinen Hit "Oh Happy Day" hat er seit 1969 mehr als 7 Millionen mal verkauft, damit ist der Klassiker die erfolgreichste Gospelplatte aller Zeiten. Er komponierte zahlreiche andere Titel, die von berühmten Stars und Gruppen gesungen werden.

Schon als kleines Kind begann er, im Kirchenchor mitzusingen, mit fünf Jahren lernte er das Klavierspiel und schon zwei Jahre später begleitete er den Gospelchor seiner Familie. Zusammen mit Betty Watson gründete er um 1967 den Northern California State Youth Choir. Seine erste CD "Let Us Go Into the House of the Lord" war ein kompletter Flop - abgesehen von "Oh Happy Day".

Hawkins wird auch als Begründer der Contemporary Gospel Music angesehen und ebnete anderen, wie Andrae Crouch und seinem Bruder Walter Hawkins den Weg, Einflüße aus Rock und Jazz in die Gospelmusik einfließen zu lassen.

Er erhielt 4 Grammys, die höchste Auszeichnung im Musik-Business, den ersten 1970 für "Oh Happy Day" als "Best Soul Gospel Performance". Wenn es heute überall in der Welt eine blühende Gospel-Szene gibt, so ist dies vor allem auch das Verdienst von Edwin Hawkins.

Ein besonderes Anliegen hat Edwin Hawkins zudem: er widmet viel Zeit für eine Stiftung, die sich um "Kinder in Armut" bemüht. Ihnen hat er eine CD gewidmet, auf der neben seinem Chor Künstler wie Lou Rawls, [Patti La Belle],, Nancy Wilson, Oleta Adams vertreten sind. In Washington und vielen Städten der USA feiert man sogar einen "Edwin Hawkins-Day" zu Ehren dieses sympathischen Musikers.

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Erstellt am 24. März 2008 von Arjan, letzte Änderung am 24. März 2008