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Beim Dresdener Kirchentag 2011 eingeladen: Gospelkomponist Joachim Schulz
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Joachim Deh Schulz
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Beim Dresdener Kirchentag 2011 eingeladen: Gospelkomponist Joachim Schulz

Liebe Gospelfreunde,

im Rahmen des Kirchentages in Dresden 2011 war der noch unbekannte deutsche zeitgenössische Kirchenmusik-Komponist Joachim (Deh) Schulz nach einer bundesweiten Ausschreibung über den Komponistenverband neben vielen anderen zeitgenössischen Komponisten als Gospelkomponist in die Hochschule für Kirchenmusik eingeladen worden, um dort über sein Schaffen in der Auswahl zu berichten.

Pressemitteilung:
http://www.elydia.de/Documents/Portal/Fi...kstatt.pdf

Dort präsentierte Joachim Schulz 45 Minuten lang verschiedene Versionen seiner gleichsam mitreissenden und metaphysischen Gospelballade "Vater, wie kann ich dienen". Sie wurde zum Kirchentag in Dresden auch per Youtubevideo in mehreren Versionen unter großer Anteilnahme vorgeführt (direkter Link: siehe unten).

GOSPELREZENSION des Stückes: "Vater, wie kann ich dienen" von Joachim Deh Schulz
vom Gospelkirchentag 2011 in Dresden:

1) Aufführungsorte und Anlässe:
Das Stück passt sich wie ein Camäleon an alle möglichen Anlässe an und ist somit universal aufführbar D.h. zu sehr unterschiedlichen Chor-Anlässen funktioniert das Stück gleichermassen gut und gelingt aufführungspraktisch überall gleichermaßen erfolgreich, wie man sich selbst optisch und akustisch in drei Video und Klangbeispielen überzeugen kann (siehe unten).

2) Aufwand der Einstudierung und Aufführungsspaß:
Dieser Gospel ist einerseits relativ einfach zu erlernen und dient wie die klassischen Gospels dem gemeinsamen groovigen und bewegungsorientierten Singeerlebnis und erfüllt andererseits eben keinen musikalisch überkomplizierten Selbstzweck. Im Gegenteil ist bewußt wie bei einem Jazz-Standard aus dem Realbook die "einfache Melodie- und Strukturlinie" in einer grob 8-taktigen relativ übersichtlichen Form- und Harmoniestruktur gehalten und für alle nachvollziehbar und zum gemeinsamen
Groove- und Spaßerleben sehr geeignet.

3) Zweck:
Die christliche Botschaft des Textes steht aber trotz des großen Aufführungsspaßes klar im Vordergrund. Die Musik ist nur Transportmittel dieses camäleonartigen Gospel-Krachers:

4) 3 sehr unterschiedliche Aufführungsorte als Beispiel: Klosterkirche, Schulaula, großer Veranstaltungsraum
Dazu kann man sich selbst an 3 Aufführungsbeispielen von der Universalität der Aufführbarkeit von "VATER, WIE KANN ICH DIENEN" überzeugen:
a) einmal in einer sehr grossen Kirche in einer sehr konservativen Messe - d.h. im Gottesdienst in einer entsprechenden ruhigen Version (wie im Notafina Hörbeispiel, siehe unten),
b) einmal in einem klassischen Chorkonzert (Gymnasiumsaula - Chornacht mit verschiedenen Chören, Youtube - siehe unten) und
c) einmal in einem großen Veranstaltungsram bei einem fetzigen reinen Gospelkonzert zu einem Klosterfest als funkig fetzige Einlage (siehe youtube - unten)

Bei dem kostenlosen Videoportal "youtube" kann man sich von Joachim Schulz Stück "VATER WIE KANN ICH DIENEN " 2 Videos anschauen, die ebenso auch exemplarisch beim Dresdner Kirchentag vorgeführt wurden (siehe unten).

5) Musikwissenschaftliches und Theologisches:
Das Stück "Vater wie wie kann ich dienen" und ist von Joachim Schulz bewußt als typisch gospeliges "Call and Response" Stück angelegt, allerdings nicht vom "Sänger und Zuhörern" im Frage- und Antwortspiel, sondern hier als Call und Response von "Sängerin und Chor" konzipiert.

Chorseitig baut sich das Stück wie der Bolero von Ravel zunehmend auf, beginnend mit einem Pianissimo aus dem Jenseits. Die massiven Antworten des Chores werden stets lauter und sind wie ein Marschbefehl für die eingeschlafene Christenheit. Steht auf und bewegt euch für Christus, bevor es zu spät ist. Verkündigt seine Botschaft des Heils. Los jetzt, bewegt Euch. "Move for Jesus all the day, sing for Jesus all the day, Pray for Jesus all the day." Auf jetzt! - Das meint das Jenseits, der Chor zunehmend lauter!

Die Solosängerin fragt dagegen schüchtern wie ein eingeschüchterter Christ der Gegenwart kontemplativ und in sich gekehrt wie im Gebet: "Vater, wie kann ich dienen?" Der Chor antwortet über das Stück hinweg stets lauterwerdend: "Snip, Clap, Step und Pray, move/sing/pray for Jesus all the day" und gibt die christlich missionarische Antwort in der Rücken der Sängerin. Warum reagiert sie nur nicht? Immer fragt sie weiter: Vater, wie kann ich helfen? "Snip, Clap, Step and Pray...." singt der Chor lauterwerdend. Wieder fragt die Sängerin leise und verzagt; "Vater, wie kann ich heilen?". Und wieder antwortet der Chor in der theologisch motivierten Response laut: "Snip Clap step and Pray, move/sing/pray for jesus all the day." Sicher müssen auch wir geheilt werden von unserer Verzagung und Tempo machen, bevor der letzte Christ aus dem Land gedrängt wurde vom zunehmenden Atheismus und Egosismus in der Gesellschaft. Das lauterwerdende theologische Chorecho als Response auf die "zögerlich dummen Fragen" eines jeden verzagten Christleins mündet in einem furiosen "Snip, Clap, Step and Pray, move/sing/pray for Jesus all the Day" im fortissimo und feuert die Sängerin von hinten massiv an. Inhaltlich hätte das bei J.S.Bach "Wachet auf ruft uns die Sti-hi-hi-mme" geheißen!
Hier wird dem verkrusteten Christlein im gospeligen Stil und Zeitgeist der möglichst heilige Geist "eingerockt".
Hoffentlich wacht der letzte verschlafene Christ der Szene bald auf und legt los mit dem Verkündigen der christlichen Botschaft des Heils und der Liebe. Während des Stückes schafft es die Sängerin stellvertretend nicht, dem Chor zuzuhören und bleibt bis zum Schluß in der kontemplativen "Was-kann-ich-nur-tun?" - Haltung. Es ist seitens des Zuhörers nicht zum Aushalten, wie sehr sie sich der eindringlichen Hammerbotschaft der heiligen Donnerstimmen von hinten im Kontemplieren verschließt. Ihre Fragen sind ja klar suchend formuliert und die Antworten kommen ja auch (klopfet an, so wird euch aufgetan) und müssten eigentlich auch hörbar gewesen sein. Aber die Sängerin hat es ja selbst gesungen: "Vater, wie kann ich heilien". Erst muß sie stellvertretend für den nach Gottes Auftrag suchenden Christ heil werden, um heilen zu können. Das ist der erste Schritt: Snip, Clap, Step and pray: beweg Dich für Christus und genieße das wahre Leben im Handeln für Gott.

6) Musik- und Theaterhistorisch:
Das fulminante Chorecho mit massiver Funk-Band-Unterstützung -hier im Video sehr massiv unterstrichen vom Bassisten Jochen Hug - steht zu dem Sängervortrag als starker Kontrast wie in der griechischen Tragödie der Schauspieler zu der kommentierenden Chorstimme aus dem "Off".

7) Einstudierung und Aufwand:
Das Stück ist recht einfach zu erlernen und ist in seiner Struktur auch ganz einfach angelegt. Es hat 3 Teile. Chor 1 und 2 und Sängersoli wechseln sich ab und überlagern sich gegenseitig. Die Moves des Chores sind der eigentliche Knackpunkt. Das muß erlernt werden. Ohne Bewegung wirkt das Stück nicht und verliert auch theologisch an Bedeutung. Es geht ja um die Wiedererlangung der christlichen Mobilität für Jesus. Das braucht die handelnde Bewegung, sonst macht das keinen Sinn.

8) Dramaturgie des Stückes:
Der Chor versucht zunehmend, die Sängerin aus dem Gebet zum Handeln zu rufen, was ihm aber nicht gelingt. Das ist in Form des crescendos vom pianissimo am Anfang bis zum fortissimo am Ende so aufgebaut. Wenn der Chor mehrfach im Stück in 4 Stimmen seinen Ruf in einem zerlegten Akkord noch einmal zusammenfasst, ist das wie eine massive Wiederholung, die aber auch an der Solosängerin verpufft, die zu sehr im Gebet vertieft ist, als dass sie aktiv zuhört und dann selbst aktiv werden kann.
Zum Schluß überlagern sich nur noch die Unisonovielstimmigkeit aller Einzelstimmen, hier von Chorfortissimo und Bandfortissimo wie im Bolero von Ravel. Dann bricht alles ab. Die einsetzende Stille ist so aprupt, daß der zu missionierende Zuschauer zum hoffentlich christlichen Handeln genötigt wird. Ein Applaus ist zumindest schon mal die Einsicht, dass er bewegt wurde durch ein massives christlich missionarisches Wollen.

9) 3 verschiedene Video- und Klangbeispiele:
Wer sich von dieser sich steigernden Dramatik ein eigenes Bild machen möchte, der kann einfach folgende Links in die Kopfzeile des Rechners kopieren.

http://www.youtube.com/watch?v=qp5JIbs9m...re=related
http://www.youtube.com/watch?v=N-P2yUvMl...re=related

10) Prominente Besetzung der Youtubevideos:
Insgesamt ist auch die Besetzung sehr hörenswert: Kein geringerer als der Jazzkomponist Michael Sorg sitzt am Keyboard und am Bass funkt nach Herzenslust bei den Youtubevideos der Komponist Jochen Hug. An der Flöte ist der Solosaxophonist Wolfgang Klüfer zu hören, der in Köln durch seine Auftritte bei Musikalproduktionen im Musicalzelt bei internationalen Musicals u.a. wie bei Gaudi sich einen Namen gemacht hat.

11) Noten:
Als besonderer Service ist der günstige Notendownload zu nennen, der die Musik einfach und für alle nachvollziehbar macht.
Bei Notafina gibt es diese neue Gospel-Musik des Dresdner Kirchentages als Noten von "Vater, wie kann ich dienen" unter:

http://www.notafina.de/produkt/8161

und ist auf dem eigenen Drucker ausdruckbar.

12) Kundenbewertung:
Die Kundenbewertung von "VATER WIE KANN ICH DIENEN" von Joachim Schulz mit der Höchstpunktzahl (5 Sterne) spricht für sich.

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.07.2011 11:44 von Joachim Deh Schulz.

11.07.2011 20:34
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Beim Dresdener Kirchentag 2011 eingeladen: Gospelkomponist Joachim Schulz - Joachim Deh Schulz - 11.07.2011 20:34

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