Cleophus Robinson

Cleophus Robinson (18.3.1932 / Canton, Miss - 2.7.1998) gehört zu den bedeutendsten alten Solisten und wurde von Willie Mae Ford Smith ausgebildet. 1948 verzog er von Mississippi nach Chicago und kam in Kontakt mit den Roberta Martin Singers und den Gay Sisters. 1949 ging er nach Memphis. Robinson nahm bereits 1949 seine ersten Schallplatten auf, 1953 und 1954 entstanden Aufnahmen mit dem Spirit of Memphis Quartet auf Peacock. Robinson spielte bei Peacock, Savoy, Nashboro und später bei Air ein. 1957 zog er nach St. Louis und blieb dort. Auf seinen Specialtyaufnahmen läßt er sich von den Gospel Chimes begleiten.

Robinson war der Star des American Spiritual and Gospel Festivals 1967 in Europa. Seine Duette mit seiner Schwester Josephine James gehören zu den eher seltenen Duoaufnahmen innerhalb der Gospelmusik. Robinsons Lieblingspianist war Napoleon Brown (+ 17.4.1978).

Am 16.8.1992 wurde Robinsons Kirche, die Bethlehem Missionary Baptist Church in St. Louis, an der er seit 1957 Pastor war, durch Brandstiftung vernichtet.

Quelle: Opal Nations

Bernd Grimmel

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