Fairfield Four

An Nashvilles Fairfield Baptist Church wurde 1921 ein Kinderquartett gegründet und der siebenjährige Sam McCrary wurde damit für die folgenden vierzig Jahre Leadtenor eines namhaften, klassischen Quartettes, der Fairfield Four.

McCrary ist 1991 verstorben, seine Tochter Ann McCrary ist heute eine bekannte Gospelinterpretin. Bariton James Hill kam 1947 zu den Fairfields und ist zwischenzeitlich auch verstorben, Basssänger Isaac "Dickie" Freeman ist seit 1949 Mitglied der Gruppe, W.L. Richardson trat 1980 bei, Wilson Waters (5.3.1931 - 24.11.05) 1982 und Walter Settles 1991. Weitere frühere Mitglieder waren Willie Love (1950 - 1959), George McCurn (1950 - 1959), Willmer "Little Axe" Broadnax (1954) sowie Preston York (1949).

Die Gruppe nahm zwischen 1946 und 1960 auf und erst zu den 1960er Aufnahmen wurden ein Gitarrist, Bassist und Schlagzeuger hinzugezogen. 35 Jahre lang hörte man nichts von ihnen bis sie sich 1989 reorganisierten, eine Sensation in der Quartettsezene. Die Fairfields haben inzwischen mehrere CDs herausgebracht. Sie sind einem konservativen A-Cappella-Stil verhaftet geblieben und tendieren manchmal zum Jubilee. Andererseits finden sich schöne, ausgewogene Harmonien und das gesangliche Können und Zusammenwirken der Gruppenmitglieder ist beeindruckend. Auch John Forgerty, Ex-Sänger von Creedence Clearwater Revival, hat sie zu Aufnahmen herangezogen.

Quellen: Hayes & Laughton; Chris Smith; Lee Olsen; Jerry Zolten

CDs

"Standing In The Rock", Nashboro/ace CDCHD 449, 1993 (1950 - 1953)

"Standing In The Safety Zone", Warner Bros. 9 26945-2. 1991

"Wreckin' The House - live at Mt. Hope", Dead Reckoning DEAR 0009, 1998

Bernd Grimmel

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